Die Regeln 

Das Spiel beruht auf der Ehrlichkeit jedes Spielers und es braucht für THE GOLFER`S GAME-Neulinge ein paar Löcher, um die Bedeutung der Chips kennen zu lernen. Wenn das Spiel mit THE GOLFER`S GAME-Neulingen gespielt wird, lohnt es sich, vor der Runde die TGG-Chips durchzugehen, damit jeder einen Eindruck der Bedeutung der einzelnen Chips bekommt. THE GOLFER`S GAME ist leicht zu erlernen und am Ende der Runde werden Sie alle fasziniert sein.

In Ihrer TGG-Golftasche befinden sich 18 Golf-Chips, 6 sind „Gute“ und 8 sind „Böse“ plus 4 „Mulligan-Chips“. Jeder TGG-Chip ist individuell mit einem unverwechselbaren Bild und zeigt ein Ereignis auf dem Golfplatz. Der Spieler, der in den Wald spielt oder sich ein Netto-Birdie erkämpft, bekommt den TGG-Chip, der dieses Ereignis zeigt. Dieser Spieler behält dann diesen Chip, bis ein anderer Spieler dieses Ereignis erspielt. Dabei ist es egal, ob es sofort passiert oder z.B. 5 Löcher später.

Sie werden erleben, dass die TGG-Chips den Besitzer auf der Runde mehrfach wechseln, manchmal sogar 2-3 Mal an einem Loch. Also machen Sie sich keine Gedanken, wenn Sie nach 3 Löchern ein paar „böse“ Chips haben und geben Sie auch noch nicht Ihren Gewinn aus, wenn Sie nach 5 Löchern ein paar „gute Chips“ haben. Glauben Sie mir, das ändert sich bald.

Das Spiel kommt richtig in Fahrt, wenn die Löcher ausgehen und viele, vielleicht sogar alle, Chips im Spiel sind. Sie werden nun sehen, wie die Spieler hoffen (und sich freuen), dass jemand Ihnen die „bösen“ Chips nimmt und in ein Hindernis schlägt oder wie plötzlich auf dem Grün die Putting-Yips ausbrechen, wenn es um einen Par oder Birdie Putt geht.

Wenn der letzte Putt auf der 18 gefallen ist und alle Poker-Chips zum letzten Mal den Besitzer gewechselt haben, zählt jeder seine Chips.

Dann wird abgerechnet:

Jeder „böse“ Chip kostet den vorher festgelegten Einsatz und wird direkt  in einen Pott bezahlt. (Beispiel: ich habe SAND, OOB und 10+, dann bezahle ich 3 Euro bei einem Einsatz von 1,- Euro pro Chip)

Jeder „gute“ Chip bedeutet einen prozentualen Anteil am Pott. Wenn also z.B. 5 „gute“ Chips erspielt wurden, dann zählt jeder „gute“ Chip 20 % des Potts.

Sonderregel „Mulligan“ (optional):

Wenn die Differenz der Spielvorgabe grösser 8 Schläge ist, erhält das höhere HCP einen Mulligan-Chip. Bei grösser 16 auch 2 Mulligan-Chips.

Diese Chips können auf der Runde eingesetzt werden, um einen Schlag zu wiederholen. Anstatt also von einem Mitspieler oder der „Bank“ den „bösen“ Chip zu nehmen, spiele ich den Ball von der gleichen Stelle noch einmal.

Aber Achtung: am Ende bedeutet der Mulligan Chip einen Anteil am Pott („guter“ Chip), also mit Bedacht einsetzen.

 

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